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Innenpolitik

Oberhausen: Hausbesetzung für Wohnraumerhalt

Von Korrespondent | 1. September 2003

In Oberhausen im Ruhrgebiet besetzte eine Gruppe junger Menschen am 8. August eine leerstehende Villa gegenüber dem Rathaus. Das Gebäude in einer gut situierten Wohngegend steht seit fünf Jahren leer. Eigentümer Bauunternehmer Lindemann lässt die Villa verrotten und leer stehen, um nach ihrem Abriss 30 Eigentumswohnungen dorthin zu setzen.

In Oberhausen im Ruhrgebiet besetzte eine Gruppe junger Menschen am 8. August eine leerstehende Villa gegenüber dem Rathaus. Das Gebäude in einer gut situierten Wohngegend steht seit fünf Jahren leer. Eigentümer Bauunternehmer Lindemann lässt die Villa verrotten und leer stehen, um nach ihrem Abriss 30 Eigentumswohnungen dorthin zu setzen.

Lindemann belog zunächst die Öffentlichkeit, er sei im Besitz einer „Abrissgenehmigung". Auch ließ er den HausbesetzerInnen Strom und Elektrizität sperren. Die Stadtverwaltung erklärte ihre „Neutralität" in dem Konflikt. Solidarisch mit den Jugendlichen verhalten sich die oft gut bürgerlichen AnwohnerInnen, die überwiegend für die Erhaltung der Villa sind. Für den Erhalt des Wohnraums harren die BesetzerInnen aus.

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