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Geschichte und Philosophie

Sommer 1938: André Breton und Leo Trotzki treffen sich in Mexiko

Von Michael Löwy | 7. November 2018

Im Sommer 1938 haben sich der Adler und der Löwe in Mexiko getroffen, zu Füssen der Vulkane Popocatépetl und Iztaccihuatl.[1] Das war eine überraschende Begegnung von Persönlichkeiten, die scheinbar genau das Gegenteil voneinander waren: Der eine war ein revolutionärer Erbe der Aufklärung, der andere saß auf dem Schweif des Kometen der Romantik; der eine war Gründer der Roten Armee, der andere Initiator des surrealistischen Abenteuers. Ihre Beziehung war ausgesprochen ungleich: Breton brachte dem Revolutionär des Oktobers [1917] enorme Bewunderung entgegen, während Trotzki zwar Respekt für den Mut und den Scharfsinn des Poeten aufbrachte, doch einige Schwierigkeiten hatte, den Surrealismus zu begreifen. Ganz zu schweigen von seinem literarischen Geschmack, der ihn eher zu den realistischen Klassikern des 19. Jahrhunderts hinzog.

Und trotzdem ist der Funke übergesprungen, der Russe und der Franzose haben eine gemeinsame Sprache gefunden: Internationalismus, Revolution. Auf diesem Treffen hat es, dadurch dass sich zweierlei vulkanische Steine aneinander gerieben haben, einen Funken gegeben, der noch heute Strahlkraft besitzt: das „Manifest für eine unabhängige revolutionäre Kunst“[2]. Es ist ein libertäres kommunistisches, ein antifaschistisches und dem Stalinismus gegenüber allergisches Manifest. Darin wird proklamiert, die Kunst habe eine Neigung in Richtung Revolution und sie müsse unbedingt von den Staaten und den politischen Apparaten unabhängig sein.

Ein erstaunlich aktuelles Manifest

Die Idee für solch ein Dokument ist von Leo Trotzki gekommen, André Breton hat umgehend zuge­stimmt. Es wurde nach langen Gesprächen, Diskussionen und zweifellos auch manchen Meinungsverschiedenheiten vierhändig geschrieben; es wurden dann die Namen von André Breton und Diego Rivera daruntergesetzt, dem großen mexikanischen Wandmaler, zu dieser Zeit ein glühender Anhänger von Trotzki (sie sollten sich kurz darauf überwerfen). Diese kleine harmlose Lüge ging auf die Überzeugung des alten Bolschewiken zurück, ein Manifest zur Kunst dürfe einzig von Künstlern unterzeichnet werden. Dieser Text hat eine starke libertäre Tonalität, vor allem in der von Trotzki vorgeschlagenen Formulierung, in einer revolutionären Gesellschaft müsse es „von Anfang an für das intellektuelle Schaffen ein anarchistische Regime“ geben, das auf unbeschränkter Freiheit beruht.

Das Manifest hat 80 Jahre danach eine erstaunliche Aktualität behalten, auch wenn es bestimmte Grenzen hat, die auf die historischen Umstände zurückgehen, unter denen es verfasst worden ist. Beispielsweise prangern die Autoren die Fesseln, die vor allem (aber nicht nur) die totalitären Staaten den Künstler*innen aufzwingen, scharf an. Eigenartigerweise fehlt aber eine Erörterung und eine Kritik der Fesseln, die auf den kapitalistischen Markt und den Warenfetischismus zurückgehen …

Internationale Föderation für unabhängige revolutionäre Kunst

Das Manifest schloss mit einem Aufruf zur Bildung einer breiten Bewegung, die alle zusammenbringen sollte, die sich in dem allgemeinen Geist des Dokuments wiederfanden. So wurde die „Fédération internationale de l’art révolutionnaire indépendant“ (FIARI) gegründet, der es gelang, nicht nur die Anhänger*innen von Trotzki und die Freund*innen von Breton zu sammeln, sondern auch Anarchist*innen und unabhängige Schriftsteller*innen und Künstler*innen. Der Verband hatte eine Publikation, die Zeitschrift Clé (Schlüssel). Deren Redakteur war Maurice Nadeau, damals junger aktiver Trotzkist mit großem Interesse für den Surrealismus[3] (er sollte später, 1945, die erste Geschichte des Surrealismus veröffentlichen).[4] Geschäftsführer der FIARI war Léo Malet, ihr [französisches] „Nationales Komitee“ bestand aus: Yves Allégret, André Breton, Michel Collinet, Jean Giono, Maurice Heine, Pierre Mabille, Marcel Martinet, André Masson, Henry Poulaille, Gérard Rosenthal, Victor Serge, Maurice Wullens.[5] Unter den übrigen Beteiligten waren Gaston Bachelard, Georges Henein, Michel Leiris, Roger Martin du Gard, Albert Paraz, Henri Pastoureau, Benjamin Péret, Herbert Read, Diego Rivera, Leo Trotzki.

Diese Namen vermitteln eine Vorstellung von der Fähigkeit der FIARI, recht unterschiedliche politische, kulturelle und künstlerische Persönlichkeiten zusammenzubringen. Es erschienen gerade mal zwei Ausgaben der Zeitschrift Clé ‒ Nr. 1 im Januar und Nr. 2 im Februar 1939.[6] Die FIARI war ein schönes, aber kurzlebiges „marxistisch-libertäres“ Experiment ‒ im September 1939 hat der Zweite Weltkrieg ihr de facto ein Ende gesetzt …

Postskriptum: 1965 hat unser Freund und Genosse Michel Lequenne, damals Leitungsmitglied der „Parti communiste internationaliste“ (PCI), der surrealistischen Gruppe vorgeschlagen, die FIARI neu zu gründen.[7] Anscheinend hat diese Idee André Breton [der im September 1966 im Alter von 70 Jahren starb] nicht missfallen; sie wurde jedoch am Ende mit einer kollektiven Erklärung abgelehnt, die das Datum 19. April 1966 trägt und für das „Mouvement surréaliste“ von Philippe Audoin, Vincent Bounoure, André Breton, Gérard Legrand, José Pierre und Jean Schuster unterzeichnet ist.[8]

Vorbemerkung der Redaktion von l’Anticapitaliste zu diesem Artikel:
Auf der nächsten Sommeruniversität der Neuen Antikapitalistischen Partei (NPA)* wird Michael Löwy eine Arbeitsgruppe zu dem Treffen von Leo Trotzki und André Breton vor 80 Jahren anbieten. Wir haben ihn gebeten, einen kurzen Artikel zu schreiben, der eine Vorstellung von dem Thema gibt.
* https://npa2009.org/agir/politique/universite-dete-du-npa-mai-68-karl-marx-et-degustation-de-vins

Aus dem Französischen übersetzt, bearbeitet und mit Anmerkungen sowie Literaturverzeichnis versehen von Wilfried Dubois

Als PDF

„Il y a 80 ans: André Breton et Léon Trotsky aux pieds du volcan Popocatépetl“, in: l’Anticapitaliste, l’hebdomadaire du NPA, Nr. 438, 12. Juli 2018, S. 11;
https://npa2009.org/idees/culture/1938-andre-breton-et-leon-trotsky-aux-pieds-du-volcan-popocatepetl

Quellenangaben

[1] André Breton (1896‒1966) und seine damalige Ehefrau Jacqueline Lamba (1910‒1993, heiratete A. Breton 1934 und verließ ihn 1943), hielten sich von Ende April bis Ende Juli 1938 in Mexiko auf und trafen Trotzki, seine Frau Natalja Iwanowna Sedowa, Diego Rivera, Frida Kahlo, seine Sekretäre wie den Franzosen Jean van Heijenoort usw. zahlreiche Male in dem von Diego Rivera zur Verfügung gestellten Haus in Coyoacán, sie unternahmen gemeinsame Ausflüge usw.
Vgl. die zuverlässige Darstellung von Jean van Heijenoort: De Prinkipo à Coyoacán. Sept ans auprès de Léon Trotsky, Paris: Les Lettres Nouvelles, Maurice Nadeau; o. O. [Paris]: Robert Laffont, 1978, S. 178‒190; englischsprachige Ausgabe: With Trotsky in Exile. From Prinkipo to Coyoacán, Cambridge, Massachusetts, u. London: Harvard University Press, 1978, S. 121‒129.
Vgl. ferner: Mark Polizzotti, Revolution des Geistes. Das Leben André Bretons, München u. Wien: Carl Hanser Verlag, 1996, S. 654‒672.
André Breton berichtete über seine Gespräche mit und seine Eindrücke von Leo Trotzki, die Bedeutung der FIARI usf. in einer Rede, die er am 11. November 1938 auf einer Kundgebung der Parti Ouvrier Internationaliste (POI) zum Jahrestag der russischen Oktoberrevolution hielt. Die POI war die französische Sektion der zwei Monate vorher, am 3. September, in einem Vorort von Paris gegründeten IV. Internationale. Der Text dieser Rede wurde in der von Pierre Naville redigierten POI-Zeitschrift Quatrième Internationale abgedruckt (Nr. 14/15, November/Dezember 1938); 1953 nahm André Breton ihn etwas gekürzt in den Sammelband La clé des champs auf (deutsche Teilausgabe: Das Weite suchen. Reden und Essays, Frankfurt a. M.: Europäische Verlagsanstalt, 1981).
In einem der langen Radiointerviews, die er 1952 gab, berichtete er über Mexiko, „Trotzki aus der Nähe“ und das Manifest für eine unabhängige revolutionäre Kunst: André Breton, Entretiens – Gespräche. Dada, Surrealismus, Politik, Amsterdam: Verlag der Kunst, 1996, S. 223‒228.
Siehe auch die hauptsächlich aus Abbildungen bestehende Dokumentation zu Trotzkis Aufenthalt in Mexiko von Januar 1937 bis zu seinem Tod: Alain Dugrand / Pierre Broué, Trotsky. Mexico 1937‒1940, mit einem Beitrag von James T. Farrell, Paris: Éditions Payot, 1988; englische Ausgabe: Alain Dugrand, Trotsky in Mexico, 1937‒1940, Manchester: Carcanet, 1992.

[2] Das Manifest ist 1938 von der surrealistischen Gruppe auf Französisch als vierseitige, auf farbigem Papier gedruckte Flugschrift verbreitet und in der belgischen Zeitschrift Contre le Courant nachgedruckt worden.
Auf Englisch wurde es unter dem Titel „Manifesto: Towards a Free Revolutionary Art“ in der politisch-kultu­rellen Zeitschrift Partisan Review in New York veröffentlicht (Jg. VI, Nr. 1, Herbst 1938).
Erste Übersetzung ins Deutsche: „Für eine unabhängige revolutionäre Kunst“ (übersetzt von Renate Gerhardt), in: Leo Trotzkij, literatur und revolution, Berlin: gerhardt verlag, 1968, S. 440–446.
Diese Fassung ist ebenfalls in der derzeit vom Buchhandel lieferbaren deutschen Ausgabe enthalten: Leo Trotzki, Literatur und Revolution, Essen: Arbeiterpresse Verlag, 1994, S. 503‒510.
Andere Übersetzung, ebenfalls aus dem Französischen: „Für eine freie revolutionäre Kunst“ (übersetzt von Ulrich Mölk), in: Lev Trockij, Literaturtheorie und Literaturkritik. Ausgewählte Aufsätze zur Literatur, hrsg. von Ulrich Mölk, München: Wilhelm Fink Verlag, 1973, S. 154‒160.
Außerdem: André Breton u. Diego Rivera, „Für eine unabhängige revolutionäre Kunst“ (übersetzt von Rüdiger Hofmann), in: Günter Metken (Hrsg.), Als die Surrealisten noch recht hatten. Texte und Dokumente, Stuttgart: Philipp Reclam jun., 1976, S. 183‒187.
Pierre Broué hat eine Gegenüberstellung der endgültigen Version und des Entwurfs von André Breton, der sich unter den Trotzki-Papieren in der Houghton Library in der Harvard University befindet, veröffentlicht: „Pour un art révolutionnaire indépendant (25 juillet 1938)“, in: Léon Trotsky, Œuvres, hrsg. von Pierre Broué, Bd. 18, o. O. [Grenoble]: Publication de l’Institut Léon Trotsky, 1984, S. 198–211.

[3] Der Journalist, Literaturkritiker, Herausgeber, Verleger Maurice Nadeau (1911‒2013) trat 1930 der kommunistischen Partei und nach seinem Ausschluss 1932 der Ligue communiste bei, ab 1944 war er kein politischer Aktivist mehr, spielte aber eine bedeutende Rolle im französischen Literaturbetrieb, als Entdecker zahlreicher später berühmter Autor*innen, als Redakteur der angesehenen Zeitschriften Les Lettres nouvelles, La Quinzaine littéraire usf.
Maurice Nadeau hat in seinen „literarischen Erinnerungen“ über seine Begegnungen und Zusammenarbeit mit André Breton berichtet (Grâce leur soient rendues. Mémoires littéraires, Paris: Albin Michel, 1990, S. 33‒36); diese Abschnitte sind von Ian Birchall ins Englische übersetzt worden und in einem Sammelband über Kultur und Revolution im Denken von Leo Trotzki enthalten: „Trotsky and Breton“, in: Culture and Revolution in the Thought of Leon Trotsky, London: Porcupine Press; London: Socialist Platform, 1999, (Revolutionary History, Bd. 7, Nr. 2), S. 206‒209.
Als er Anfang 2009 Rouge ein Interview gab, das in der letzten Ausgabe der Wochenzeitung der LCR (die sich gerade zugunsten der NPA aufgelöst hatte) erschien, sprach die Kulturredakteurin ihn als „den ältesten Leser von Rouge“ an, er antwortete, er habe diese Zeitung seit 40 Jahren gelesen (die erste Ausgabe erschien im September 1968) und betrachte sie als Fortsetzung von La Vérité, der Zeitung der 1930er Jahre, an der er mitgearbeitet hatte.

[4] Dt. Ausg.: Geschichte des Surrealismus, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag, 1965; Neuausgabe 1986.
Originalausgabe: Histoire du surréalisme, Paris: Éditions du Seuil, 1945; zahlreiche Neuauflagen und Übersetzungen. Maurice Nadeau gab außerdem einen Band mit Dokumenten der surrealistischen Bewegung heraus: Documents surréalistes, Paris: Éditions du Seuil, 1948.

[5] Angaben auf der Rückseite eines Ankündigungsblatt von November oder Anfang Dezember 1938 für die Zeitschrift Clé, siehe „[Prière d’insérer pour ,Clé‘]“, in: José Pierre (Hrsg.), Tracts surréalistes et déclarations collectives 1922‒1969, Bd. I: 1922‒1939, Paris: Le Terrain Vague, 1980, S. 528.

[6] Das italienische Centro Studi Pietro Tresso hat 1995 im Selbstverlag einen Nachdruck dieser beiden Ausgaben des Bulletins der FIARI herausgegeben.
Eine Auswahl von Beiträgen liegt auf Englisch vor: „Clé“, in: Culture and Revolution in the Thought of Leon Trotsky, 1999, S. 212‒218.

[7] Vgl. Michel Lequenne, Le catalogue (pour mémoires), Paris: Éditions Syllepse, 2009, (Collection „Des paroles en actes“), S. 105/106.
Vgl. auch die beiden Briefe des Politischen Büros der PCI an die surrealistische Gruppe in Paris vom 15. Oktober 1965, unterzeichnet von Pierre Frank, und vom 26. November 1965, unterzeichnet von Michel Lequenne, sowie die Antwort des Mouvement surréaliste: „Lettre au P.C.I., section française de la Quatrième Internationale, à propos des élections présidentielles“ vom 20. Oktober 1965, in: José Pierre (Hrsg.), Tracts surréalistes et déclarations collectives, Bd. II: 1940‒1969, Paris: Le Terrain Vague, 1982, S. 410‒412 sowie S. 240.
Michel Lequenne (Jg. 1921) trat 1940 während der Besetzung Frankreichs der Gruppe „Octobre“ unter Leitung von Henri Molinier bei, die sich im März 1944 mit zwei anderen trotzkistischen Organisationen zur PCI zusammenschloss; detaillierte Angaben über seine weiteren Aktivitäten, Mitgliedschaften, Schriften: https://fr.wikipedia.org/wiki/Michel_Lequenne.

[8] „Ni aujourd’hui, ni de cette manière“, in: José Pierre (Hrsg.), Tracts surréalistes et déclarations collectives, Bd. II, S. 250‒252, mit Kommentaren des Herausgebers S. 415‒419.

Literatur

Breton, André: La clé des champs, Paris: Les Éditions du Sagittaire, 1953. ‒ 286 S.

Breton, André: Entretiens – Gespräche. Dada, Surrealismus, Politik, hrsg. u. aus dem Französischen übersetzt von Unda Hörner u. Wolfram Kiepe, Amsterdam: Verlag der Kunst, 1996, (Fundus, [Bd.] 141). – 400 S.
Originalausgabe: Entretiens 1913-1952, avec André Parinaud, Paris: Éditions Gallimard, 1952; neue, erw. Ausgabe: 1969.

Breton, André: Œuvres complètes, hrsg. von Marguerite Bonnet, 4 Bde., o. O. [Paris]: Éditions Gallimard, 1988‒2008, (Bibliothèque de la Pléiade, Bd. 346, 392, 459, 544).

Breton, André: Das Weite suchen. Reden und Essays, aus dem Französischen übersetzt von Lothar Baier, [1. dt. Ausg.], Frankfurt a. M.: Europäische Verlagsanstalt, 1981. ‒ 130, [2] S.
Teilausgabe von A. Breton, La clé des champs, Paris: Les Éditions du Sagittaire, 1953.

Breton, André: „Besuch bei Leo Trotzkij“, in: ders., Das Weite suchen. Reden und Essays, aus dem Französischen übersetzt von Lothar Baier, Frankfurt a. M.: Europäische Verlagsanstalt, 1981, S. 35‒49.
Rede, gehalten in Paris am 11. November 1938 auf einer Kundgebung der Parti Ouvrier Internationaliste (POI) zum Jahrestag der russischen Oktoberrevolution.

Breton, André / Trotsky, Léon: „Pour un art révolutionnaire indépendant (25 juillet 1938)“, in: Léon Trotsky, Œuvres, hrsg. von Pierre Broué, [1. Folge], Bd. 18: juin 1938 à septembre 1938, o. O. [Grenoble]: Publication de l’Institut Léon Trotsky, 1984, S. 198–211.

Clé. Bulletin mensuel de la FIARI (Fédération internationale de l’art révolutionnaire indépendant), hrsg. von Paolo Casciola, Firenze: Centro Studi Pietro Tresso, 1995, (Quaderni del Centro Pietro Tresso. Serie Studi e Ricerche, hrsg. von, Nr. 35, März 1995). – 31 S.
Nachdruck von Clé, Nr. 1, 1. Janvier 1939, und Nr. 2, Februar 1939.

Culture and Revolution in the Thought of Leon Trotsky, London: Porcupine Press; London: Socialist Platform, 1999, (Revolutionary History, Bd. 7, Nr. 2). – [IV], 315 S.

Dugrand, Alain: Trotsky in Mexico, 1937‒1940, mit einem Beitrag von James T. Farrell, Manchester: Carcanet, 1992. – 143 S.

Dugrand, Alain / Broué, Pierre: Trotsky. Mexico 1937‒1940, mit einem Beitrag von James T. Farrell, Paris: Éditions Payot, 1988, (Documents Payot). – 200, [5] S.

Lequenne, Michel: Le catalogue (pour mémoires), Paris: Éditions Syllepse, 2009, (Collection „Des paroles en actes“). – 827, [4] S.

Metken, Günter (Hrsg.), Als die Surrealisten noch recht hatten. Texte und Dokumente, [1. Ausg.], Stuttgart: Philipp Reclam jun., 1976. – 432 S.
2. Ausg.: Hofheim: Wolke Verlag, 1983.

Nadeau, Maurice: Geschichte des Surrealismus. Aragon ‧ Artaud ‧ Breton ‧ Dali ‧ Éluard ‧ Ernst ‧ Péret ‧ Queneau ‧ Reverdy ‧ Soupault ‧ Tzara, aus dem Französischen übersetzt von Karl Heinz Laier, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1965, (rowohlts deutsche enzyklopädie, Bd. 240/241). ‒ 261 S.

Nadeau, Maurice: Geschichte des Surrealismus, aus dem Französischen übersetzt von Karl Heinz Laier, 2. dt. Ausg., Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1986, (rowohlts enzyklopädie, Bd. 437). ‒ 247, [1] S.

Nadeau, Maurice: Grâce leur soient rendues. Mémoires littéraires, Paris: Albin Michel, 1990. ‒ 481 S.

Nadeau, Maurice: Histoire du surréalisme, Paris: Éditions du Seuil, 1945, (Pierres vives). ‒ 358 S.

Nadeau, Maurice / Barbacci, Christine: „Maurice Nadeau ‒ Plume de combat“, in: Rouge. Hebdomadaire de la Ligue communiste révolutionnaire, IVe Internationale, Montreuil, Nr. 2286, 12. Februar 2009, S. 16, http://www.europe-solidaire.org/spip.php?article13055.

Nadeau, Maurice (Hrsg.), Documents surréalistes, Paris: Éditions du Seuil, 1948, (Histoire du surréalisme, Bd. 2). ‒ 398 S.

Pierre, José (Hrsg.), Tracts surréalistes et déclarations collectives 1922‒1969, Bd. I: 1922‒1939, Paris: Le Terrain Vague, 1980. ‒ XXIII, 541 S.

Pierre, José (Hrsg.), Tracts surréalistes et déclarations collectives 1922‒1969, Bd. II: 1940‒1969, Paris: Le Terrain Vague, 1982. ‒ XXIX, 462 S.

Polizzotti, Mark: Revolution des Geistes. Das Leben André Bretons, aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Jörg Trobitius, München u. Wien: Carl Hanser Verlag, 1996. ‒ 1042, [1] S.
Originalausgabe: Revolution of the Mind. The Life of André Breton, New York: Farrar, Straus and Giroux, 1995.

Roche, Gérard: „La rencontre de l’aigle et du lion. Trotsky, Breton et le manifeste de México“, in: Cahiers Léon Trotsky, Grenoble, Nr. 25, März 1986, S. 23‒46.

Schwarz, Arturo [Hrsg.], André Breton, Trotsky et l’anarchie, aus dem Italienischen übersetzt von Amaryllis Vassilikioti, Paris: Union Générale d’Éditions, 1977, (10|18, Bd. 1174). – 216 S.
Beruht auf der kürzeren italienischen Ausgabe: Arturo Schwarz [Hrsg.], André Breton, Leone Trotskij. Storia di un’amicizia tra arte e rivoluzione, [1. Ausg.], Roma: Savelli, 1974, (La nuova sinistra; Saggistica, Bd. 58).

Trotzkij, Leo: literatur und revolution, [2. deutsche Ausg.], aus dem Russischen übersetzt von Frida Rubiner, Eugen Schäfer u. Hans von Riesen, Berlin: gerhardt verlag, 1968. – 461 S.

Trotzki, Leo: Literatur und Revolution, [4. deutsche Ausg.], aus dem Russischen übersetzt von Eugen Schäfer u. Hans von Riesen, mit einem Vorwort von David Walsh, Essen: Arbeiterpresse Verlag, 1994, (Trotzki-Bibliothek). – 517 S.

Trockij, Lev: Literaturtheorie und Literaturkritik. Ausgewählte Aufsätze zur Literatur, hrsg. von Ulrich Mölk, aus dem Russischen bzw. Französischen übersetzt von Thomas Kunke u. Ulrich Mölk, München: Wilhelm Fink Verlag, 1973, (Uni-Taschenbücher, [Bd.] 136). – 187, [1] S.

van Heijenoort, Jean: De Prinkipo à Coyoacán. Sept ans auprès de Léon Trotsky, Paris: Les Lettres Nouvelles, Maurice Nadeau; o. O. [Paris]: Robert Laffont, 1978. – 231, [2] S.

van Heijenoort, Jean: With Trotsky in Exile. From Prinkipo to Coyoacán, Cambridge, Massachusetts, u. London: Harvard University Press, 1978. – XI, 164 S.

Wald, Alan M.: The New York Intellectuals. The Rise and Decline of the Anti-Stalinist Left from the 1930s to the 1980s, Chapel Hill u. London: The University of North Carolina Press, 1987. – XVI, 440 S.

https://de.wikipedia.org/wiki/Jacqueline_Lamba

https://de.wikipedia.org/wiki/Maurice_Nadeau

https://fr.wikipedia.org/wiki/Jacqueline_Lamba

https://fr.wikipedia.org/wiki/Liste_des_personnalit%C3%A9s_du_mouvement_surr%C3%A9aliste

https://fr.wikipedia.org/wiki/Maurice_Nadeau

https://fr.wikipedia.org/wiki/Michel_Lequenne

https://fr.wikipedia.org/wiki/Parti_communiste_internationaliste

https://fr.wikipedia.org/wiki/Parti_ouvrier_internationaliste

 

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