Die postfrankistische Verfassung des spanischen Staates von 1978 spricht von der “unauflöslichen Einheit der spanischen Nation” unter der Krone. Trotzt Verbots durch den Zentralstaat organisierten die Kommunen Kataloniens ein Referendum, bei dem sich eine Mehrheit der Katalanen und Katalaninnen für die Unabhängigkeit der Provinz von Spanien aussprachen. Als Ministerpräsident Puigmont die Unabhängigkeit ausrief, wurden er und seine Regierung von Madrid abgesetzt; einige Minister wurde verhaftet, Puigdemont selbst floh nach Belgien ins Exil.

  • Wie ist es zu diesen harten Auseinandersetzungen gekommen?
  • Welches sind die demokratischen und sozialen Defizite des spanischen Staates?
  • Warum wollen so viele Katalan*innen nicht bei Spanien verbleiben?
  • Was sind die weiteren Perspektiven der Unabhängigkeitsbewegung?
  • Und welche Rolle spielt die EU in dieser Auseinandersetzung?

Es referieren

  • Dr. Reiner Tosstorff aus Frankfurt, Dozent an der Universität Mainz, Historiker und
    Spanienkenner und Mitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen
  • Eine Vertreterin des Comitè de Defensa de la República (Komitee der Verteidigung der
    Republik)

Eine Veranstaltung der Internationalen Sozialistischen Organisation ISO München in Kooperation mit dem Verein für solidarische Perspektiven – VsP e.V.,dem Comitè de Defensa de la República und dem Kurt Eisner Verein.

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