Vortrag und Diskussion:
Morde der ICE an zwei US-Aktivist*innen, Krieg gegen den Iran... Seit Trump wieder an der Macht ist, verschärft sich die autoritäre Entwicklung des US-Imperialismus. Sozialabbau, Abschiebeterror durch ICE, offene Unterstützung rechter Kräfte, völkerrechtswidrige Angriffskriege – das erscheint vielen Menschen als Ausdruck eines neuen Faschismus. Ist das wirklich so oder handelt es sich um eine autoritäre Zuspitzung des Kapitalismus in seiner Krise?
Doch gleichzeitig formt sich auch massiver Widerstand. Viele Menschen in den USA wollen eine Alternative zu autoritärer Politik und kapitalistischer Krise. Das bedeutendste jüngere Beispiel sind die Proteste gegen ICE in Minneapolis. Doch auch anderswo regt sich Widerstand – in Gewerkschaften, Universitäten und Nachbarschaften. Welche Chance auf Erfolg haben diese Kämpfe? Was sind ihre Stärken und Schwächen?
- Dienstag, 19. Mai 2026
- 18.00 bis 20.00 Uhr
- Casino der FH Potsdam (via Tram-Haltestelle „Campus Fachhochschule“)
Zu diesen und weiteren Fragen wollen wir mit Paul Le Blanc aus den USA diskutieren. Paul ist Historiker, marxistischer Autor und langjähriger sozialistischer Aktivist. Er ist emeritierter Professor an der La Roche University in Pittsburgh. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der US-Arbeiter:innenbewegung, revolutionärer Marxismus und Imperialismus. Bekannt wurde er u. a. durch seine Arbeiten zu Rosa Luxemburg, Leo Trotzki und zur Geschichte der sozialistischen Bewegung in den USA.
Angaben zur Zugänglichkeit:
Vortrag auf Englisch, Übersetzung auf Deutsch (beide Richtungen).
Das Casino ist weitgehend barrierefrei. Innen sind die Wege größtenteils eben, außen gibt es jedoch Backsteinpflaster.
Organisiert von
ISO Potsdam – Internationale Sozialistische Organisation