Die Münchner Gewerkschaftslinke MGL, bundesweit organisiert in der Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften VKG, lädt ein zu einem Diskussionsabend

Die Tarifrunde der IG Metall
-eine Bilanz zwischen Reallohnverlust und kampfbereiten Belegschaften-

Als Gäste haben wir eingeladen:

Christa Hourani, Metallertreff Stuttgart / VKG, ehemalige Betriebsrätin bei Daimler

Bei einer Inflation von über 10% ging die IG Metall mit einer Forderung von 8% und einer Laufzeit von 12 Monaten in den Tarifkampf. Bis zur Verhandlungsrunde am 17. Nov. 22 gingen bundesweit 900.000 Kollegen und Kolleginnen bei Warnstreiks, Aktionstagen und Großdemonstrationen auf die Straße.
Trotz der enormen Kampfbereitschaft schloss die Führung der IG Metall einen 24monatigen Tarifvertrag mit 5,2% im Jun. 23 und 3,3% ab Mai 24 ab. Für ein Linsengericht (steuerfreie Einmalzahlung von 3.000.- € von Scholz in der großen Runde mit Gewerkschaften und Kapital beschlossen) sicherte sie dem deutschen Industriekapital Ruhe am Standort Deutschland zu, um weiter satte Profite im internationalen Wettbewerb einheimsen zu können. Wir ziehen Bilanz und diskutieren, was dies für die Zukunft bedeutet (Tarifrunde im öffentlichen Dienst ab Feb. 23)

eine Vertreterin des offenen antikapitalistischen Klimatreffens in München

Sie wird über die Möglichkeiten und die Notwendigkeit eines gemeinsamen Kampfes der Klimabewegung und der ArbeiterInnenbewegung sprechen. Wie kann der industrielle Sektorklimagerecht und sozial, d.h. eben nicht auf Kosten der lohnabhängigen Bevölkerung umgebaut werden.

Kontakt: gewerkstammtischmuc@yahoo.de

Internet: https://vernetzung.org

Link zur Stellungnahme der VKG:

Tarifergebnis Metall- und Elektro bedeutet Reallohnverlust – Arbeitskampf zu früh abgebrochen