System change – not climate change!

Seit einem halben Jahr organisiert die weltweite Bewegung “Fridays for Future“ (F4F) jeden Freitag Demonstrationen mit hunderttausenden von jungen Leuten gegen die drohende Klimakatastrophe. Die Bewegung fordert die verantwortlichen Politiker*innen und Wirtschaftsbosse auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und die im Pariser Abkommen vereinbarten Ziele, die Erderwärmung nicht über 1,5 Grad ansteigen zu lassen, endlich umzusetzen. Seit den Veröffentlichungen des „Club of Rome“ (1972!) ist bekannt, dass sich ohne eine konsequente und weitreichende Reduzierung des Ausstoßes von CO2, der blaue Planet so aufheizen wird, dass das menschliche Leben insgesamt gefährdet ist.
Inzwischen hat sich die Bewegung der streikenden Schüler*innen mit Wissenschaftler*innen zusammengetan, um von der Politik konkretere Sofortmaßnahmen zu verlangen. Das ist ein wichtiger Schritt vorwärts; es stellt sich allerdings die Frage, ob diese Maßnahmen ausreichend sind und wie wachsender politischer Druck aufgebaut werden kann, um Politik und Wirtschaft zu einem konsequenten Umsteuern im Sinne der Lebensinteressen zukünftiger Generationen zu zwingen.
Die bisherige Wirtschaftsentwicklung und Umweltpolitik zeigen, dass der Kapitalismus nach der Logik des „Nach uns die Sintflut!“ verfährt. Wir brauchen offensichtlich ein anderes Wirtschaftssystem, das nicht nach den
Gesetzen der Profitmaximierung verfährt, sondern die Nachhaltigkeit ins Zentrum seines Funktionierens stellt.
In unserer Jourfixreihe „Ökosozialismus“ möchten wir diskutieren, wie das bisherige System funktioniert und wie ein „Umsteuern“ hin zu einer anderen Gesellschaft aussehen könnte.

9. Oktober: Nachhaltigkeit und Langfristigkeit – über die Grundzüge einer ökosozialistischen Alternative

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